Plastikfrei die 1.

Nach meinem Artikel „Der Teufel steckt im Detail“ kam ich aus dem grübeln nicht mehr raus. Unser derzeitiger Verbrauch von Plastik bedroht die Weltmeere unsere Natur und schadet uns selbst. Deshalb habe ich beschlossen, ab jetzt Plastik zu boykottieren!

Ich also raus in die Welt, mit einem Jutebeutel über der Schulter.

Aber schon bei meinem ersten Plastikfreien-Einkauf packte mich eine große Enttäuschung. Wie soll man Plastik vermeiden wenn es im Supermarkt um die Ecke Gemüsewaren, Nüsse und Joghurts fast ausschließlich in Plastikverpackungen gibt?

Einem wird erst bewusst wie viel Plastikverpackungen es gibt, wenn man sie vermeiden will. Aber da hilft nur eines Alternativen finden und nicht aufgeben! Auf den ersten Blick mag es von Plastikverpackungen nur so wimmeln, auf den zweiten finden sich dann aber doch Cherry Tomaten, die es lose zu kaufen gibt und Butterpackete, die in einer Papier Verpackung angeboten werden. Plastikfrei einzukaufen bedeutet Einkaufen neu entdecken. Ich freue mich jetzt regelrecht, sobald ich etwas finde, dass nicht in Plastik eingepackt ist.

Es brauchte auch einige Anläufe und Wocheneinkäufe um zu verstehen, was Nadine Schubert damit meint wenn sie in ihrem Buch „Besser leben ohne Plastik“ schreibt, dass ein Einkauf stressfreier ist wenn man auf Plastik verzichtet. Ich sehe nun Regale voll mit Lebensmitteln die in Plastik eingepackt sind und gehe weiter. Das fühlt sich am Anfang wie ein Verzicht an, aber nach einiger Zeit ist es eine Erleichterung.

Die ersten drei Tipps die ich also an alle weitergeben kann die Lust auf ein bisschen weniger Plastik in ihrem Leben haben sind:

1.Versucht so wenig Plastik wie möglich konsumieren.

2.Trennt Müll sehr gewissenhaft

3. Achtet darauf keine Plastikgeräte mehr anzuschaffen.

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Der Teufel steckt im Detail

PLASTIK

Plastik ist DAS Thema in den Medien seit ein Wahl an 8 Kilo Plastik in seinem Magen vor der Küste Thailands gestorben ist und die EU-Kommission vorhat verschiedene Plastikprodukte zu verbieten.

Plastikbesteck, Ballonghalter, Strohhalme und Wattestäbchen aus Plastik gehören zu den 10 Produkten die die EU-Kommission in der EU verbieten möchte, um die Menge an Plastikmüll die in der Natur landet zu verringern.

Ein Plastikverbot?
„Fantastisch!“, denke ich, als ich den Artikel „Esst das Eis einfach aus der Waffel“ von Nadine Schubert im Freitag lese. Bei einer kurzen google-recherche erfahre ich, dass Schubert eine Art Guru für ein Leben ohne Plastik ist.
Fantastisch denken auch viele Deutsche die online in einer anonymen Wahl mit einer Mehrheit für das Verbot der Einwegprodukte aus Plastik stimmt.
Fantastisch denkst vielleicht auch du, weil du dich um die Umwelt sorgst und findest, dass es schrecklich ist sich vorzustellen, dass gerade mal 30% der 26 Millionen Tonnen Plastikmüll recycelt werden und die restlichen 70% in der Natur landen, häufig mit der Endstation „Meer“.

Nun will die EU-Kommission also 10 unnötige Plastikprodukte verbieten, die es auch in umweltfreundlicheren Varianten gibt wie Bambus, Papier oder Holz. Auch in anderen Ländern wurden bereits Plastikprodukte verboten, so sind in Rwanda und Frankreich Plastiktüten verboten. So ein Verbot tut nicht weh und wird anscheinend begrüßt. Ganz unter uns, Hipster haben bereits dafür gesorgt, dass die meisten immer mit Jutebeutel unterwegs sind und wer benutzt denn schon regelmäßig Wattestäbchen oder könnte sich nicht damit anfreunden welche zu kaufen, dessen Stiel aus recycelter Pappe besteht?

Schubert sieht das Verbot kritisch, warum nur die Plastikhalterung des Ballons verbieten und nicht den Ballon selber? Nun ein Ballon besteht ja nicht richtig aus Plastik, zumeist zählt Gummi zu einem der Hauptbestandteile und wenn dieser aus fair gehandeltem und ökologisch angebauten, FSC zertifiziertem Naturkautschuk besteht ist dieser zu 100% abbaubar.

Doch ich gebe Frau Schubert recht. 10 Plastikprodukte zu verbieten reicht bei weitem nicht aus!

Denk nur einmal an all die Plastikverpackungen die in den gelben Sack wandern nachdem du einkaufen warst. Eine Gurke wird im Plastikkondom gekauft, Paprika gibt es nur im Doppelpack in der Plastiktüte, Pilze gibt es nur noch in Plastikpäckchen zu kaufen und Trinkwasser scheint es nur aus PET-Flaschen zu geben inklusive Weichmacher. In Deutschland werden 800 Millionen PET Flaschen im Jahr verkauft.(Nur Wasser eingerechnet keine anderen Softgetränke)

Weltweit werden ca. 89 Milliarden Liter Wasser  pro Jahr in Plastikflaschen abgefüllt. Doch nur 80% dieser Flaschen landen wirklich im Müll.

Plastikflaschen sind eines der großen Probleme wenn es um Plastikmüll geht, wie all das andere Plastik, dass wir entdecken können, wenn wir uns umsehen. Es ist nämlich überall. Es ist in unseren Klamotten, in den Spielsachen der Kinder und in unserer Kosmetik. Hier kommen wir zu den „kleinen“ Problemen. Mikroplastik.

Mikroplastik wird als Füllprodukt eingesetzt und findet sich in unseren Zahnpasten, in flüssigen Seifen, Bodylotions und Peelings die innerhalb der EU produziert und verkauft werden. So gelangt Plastik über unserem Körper direkt ins Wasser.

Es sieht also vielleicht aus als liegt das große Problem beim Einweggeschirr und bei den Plastiktüten, die wir am Straßenrand und am Strand mit Ärgernis und Ekel herumliegen sehen, doch das Problem liegt auch (wie der Teufel) im Detail. Wir müssen viel mehr als nur 10 Plastikprodukte verbieten. Wie wäre es z.B. mit einem Verbot für Mikroplastik als Füllstoff ! Das wäre hilfreich, gesund für Mensch und Natur und würde niemandem wehtun. (Außer den Produzenten die auf den billigsten Bestandteil ihrer kosmetischen Produkte verzichten müssten.)

Für alle die sich jetzt denken „Oh gott… wie soll ich denn auf Plastik verzichten, wenn es doch überall ist??“ habe ich 5 Tipps mit denen man auf einfachste weise seinen Plastikverbrauch drastisch reduziert ohne viele abstriche machen zu müssen.

  1. Plastik macht deine Haut weder schöner noch weicher. Kauf dir ein Glas mit Kokosöl anstelle all der überflüssigen Hand-,Gesichts- und Körpercremes die viel versprechen und kaum etwas davon halten.
    http://www.bioplanete.com/de/produkte/gourmet-oele/kokosoel-nativ.html
  2. Kaffeesatz eignet sich hervorragend als Peeling-Ersatz.
    https://naturseife-und-kosmetik.de/peeling-selber-machen-kaffeepeeling-fur-straffe-und-glatte-haut/
  3. Trink Wasser aus dem Hahn. Es ist günstiger und besser für die Umwelt.
  4. Lass Kinder mit Holzspielsachen spielen. Es reichen einfache Holzklötze. Kinder sind so kreativ, dass sie nicht viel mehr brauchen.
  5. Kauf kein Einweg Geschirr sondern nimm zum Picknicken dein eigenes Besteck mit und wasche dein schönes Allzeit-Geschirr zuhause mit Kernseife anstelle von Spülmittel!
    https://www.kernseife.info/kernseife/bio-kernseife-natuerlich-und-nachhaltig/
    https://www.sonett.eu/produkte-shop/koerperpflege/kernseife/

 

Wer jetzt noch nicht genug hat, ich habe es mir gerade gekauft, gelesen und für super befunden! Das Buch von Nadine Schubert „Besser leben ohne Plastik“ gibt es für nur 13 Euro beim Oekem Verlag und ist natürlich ganz ohne Plastik.

https://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/besser-leben-ohne-plastik.html

Beste Grüße

Michelle

 

 

Djävulen finns i detaljerna

PLAST

Plast är det aktuella ämnet i medierna sen en val dog av 8 kilo plast i magen och EU-kommissionen försöker att förbjuda olika plastprodukter för att minskar mängden av plastskräp som hamnar i naturen.

Bestick, ballonghållare, sugrör och tops, det är några av 10 olika plastprodukter som EU-kommissionen vill förbjuda i EU-länder.

Ett förbud för plastprodukter? Fantastiskt tycker jag, när jag läser en artikel i den tyska tidningen „Der Freitag“ med titeln „Esst das Eis einfach aus der Waffel“ av Nadine Schubert, som skrev en bok där hon lär läsaren hur man bäst lever utan plast.

Sen i Juli 2017 får svenskarna betala för sina plastpåsar även i klädbutiker. I andra länder förbjöd regeringen plastpåsar helt och hållet som till exempel i Frankrike. Redan då var tanken att man ville minska européernas användning av plast.
Så nu vill EU-komissionen förbjuda onödiga engångs-plastprodukter som också finns i miljövänliga varianter som bambus, träd eller papper. Det låter helt fantastiskt, tycker också många tyskar och röstar i ett anonymt online val för ett förbud av engångsprodukter av plast. Helt fantastiskt tycker även du som bryr sig om miljön och tycker att det är hemskt att bara 30% av 26 million ton plastskräp per år återvinns.
Men att förbjuda bara 10 olika plastprodukter kommer inte att hjälpa mycket. Om vi är ärliga mot varandra hur ofta använder du tops? Jag gör det nästan aldrig. Om vi bortser ifrån det faktum att jag har tops som är av återvunnet papper, använder jag det kanske för att korrigera fel när jag målar mina fingernaglar och det händer inte särskilt ofta. Att EU-kommissionen bara vill förbjuda ballonghållaren men inte ballongen själv kan man förklara genom att påpeka att ballongen är gjord av gummi inte plast och det finns gummi som Kautschuk som är inte så farlig för miljön som plast.
Men tänk bara på all plast som fyller din papperskorg efter du har handlat till matlagning. Gurkor är enskilda inpackat i plastkondomer, två paprikor i en plastpåse, svamp i en plastlåda och vatten i plastflaskor. 2016 drack varje svensk 23,4 liter flaskvatten. I Tyskland säljes 800 millioner PET flaskor per år. (Bara vatten, ingen läskedryck inräknad!) PET flaskor är också del av plastproblemet som all det andra plast som vi kan hitta omkring oss. Det är i våra kläder, i leksaker och i vår kosmetik. Mikroplast är en fyllprodukt och används i tandkräm, i flyttande tvål, bodylotion och peeling som produceras och säljas inom EU-länder.
Det vi ser som problematisk är kanske plastkassar och plastgafflar som vi hittar när vi promenerar på stranden, men hela problemet ligger i detaljen. Plast är överallt. För att minska plastanvändning måste vi göra mycket mer än att förbjuda 10 olika plastprodukter.

Vi skulle kräva ett förbud mot förpackning av grönsaker och mikroplast i kosmetiska produkter!

För dig som vill hjälpa att hålla vår miljö ren och minska användning av plast har jag fem tips om hur du kan undvika plast på ett enkelt sätt.

  1. Plast är inte bra för din hud! Den gör den inte bättre, finare eller mjuk. Köp dig lite kokosolja istället för alla de konstiga ansikts- och kroppslotion.
  2. Ta malet kaffe som peeling.
  3. Drick kranvatten.
  4. Låt dina barn leka med träleksaker.
  5. Köp inga engångs-plastprodukter och diska din icke plastbestick med kärntvål.

Ett liv utan plast är lättare än du tror. Vi måste börja tillsammans nu!

Noch 18 Tage…

..dann ist wieder Midsommar!!

Am 23. Juni wird in Schweden wieder die Sommersonnenwende gefeiert. Die Sonne geht Nachts nicht mehr unter und was machen die Schweden wenn sie Nachts nicht mehr schlafen können?

Genau! Feiern.
Dazu fahren die Schweden mit Familie und Freunden ins Sommerhaus, flechten Blumenkränze und tanzen um die sogenannte Midsommarstång.

Ich hab mein Flugticket gen Norden natürlich schon gebucht und freue mich Midsommar dieses Jahr endlich mal in Schweden zu verbringen. In Berlin gibt es zwar viele schöne Alternativen, aber im Land selbst sind traditionelle Feste einfach noch einmal so schön.

Falls ihr noch einen grund für eine Party am 23. Juni sucht dann habt ihr hier einen gefunden!

Also auf nach Schweden oder kauft euch einen Arm voll Blumen, ein bisschen Draht und bunte Bänder und ladet eure Freunde zum basteln und tanzen ein.

Sonnige Sommer Grüße aus Berlin

eure Michelle

 

Ein schwedischer Designmarkt A la London

Noch ein paar Urlaubstage übrig und nichts vor im November? 

Deine Reise könnte nach Göteborg gehen! Denn vom 24. bis zum 26. November kannst du dort einen meiner lieblings Märkte besuchen „a la London“. Von Kunst über Mode bis hin zur Einrichtung findest du dort alles. Die schwedischen Künstler_innen sind meistens vor Ort und bieten ihre selbstgebastelten, gestrickten, genähten und gebauten Designer Stücke an. Es lassen sich schöne Weihnachtsgeschenke finden und vielleicht möchtest du dir selbst ja auch mal etwas gönnen. Dieser Markt lädt auf jeden Fall zum stöbern ein und so ein Städte Trip versüßt einem den Winter!

Schaut euch einfach mal auf der Webseite um 😉

http://www.alalondon.se/in-english/

Ja Ja Ja in Berlin

JaJaJa Music a nordic music affair – Der Name ist Programm!

Das Label organisiert regelmäßige Konzerte mit nordischen Musikern in London und Berlin. Dabei konzentrieren sie sich auf Musik die aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island kommt.

Auf der Webseite von JaJaJa könnt ihr euch täglich neue Infos zur Musiklandschaft des Nordens holen. Genau hier ->https://jajajamusic.com/category/online-magazine/news/

Damit nicht nur euer Gehirn ein bisschen Futter bekommt, gibt es auch etwas für die Ohren, nämlich eine „Nordic Playlist“.

Diese ist über Spotify oder Apple Music abrufbar und enthält Titel der berühmtesten nordischen Sternchen. Da findet ihr dann zum Beispiel Songs von Of Monsters & MenAuroraZara LarssonFirst Aid KitTeitur und Nive Nielsen.

Das nächste Konzert von JaJaJa ist am 12. Oktober wie immer im FluxBau in der Pfülstraße 5 in Kreuzberg.

Es spielen Soleima aus Dänemark, Death by unga bunga aus Norwegen und Frida Sundemo aus Schweden. Die Tickets kosten übrigens gerade mal 5 Euro! Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert ;). Wenn ihr weiterhin die Termine der Konzerte im Blick haben wollt, könnt ihr euch einfach kostenlos anmelden und bekommt auf die 5 Euro nochmal Rabatt und könnt Jutebeutel wie andere Extras abstauben =D

Schaut auf der Webseite vorbei und lasst euch das nächste Konzert nicht entgehen!

https://jajajamusic.com

Daniel Norgren

…is my newest found in musicians!!! Love potential

He is a swedisch songwriter and creates unbelivabel good sounds with lyrics as funny and tradedic as they can be.

Because he was touring i had the pleasure to see him in Berlin at Lido. Though i wished it could have been summer, gras underneth my feet and the sun on my cheeks, because Daniel Norgrens musik really feels just perfekt to be played and heard on a festival.

Check out his Website!

http://www.superpumarecords.com/danielnorgren/